
Die Spielerinnen des schwedischen Teams Rig Haga aus Norrköpping holten mit einem 90:73-Erfolg gegen Basketball Magic Australia den ersten Pokal des internationalen wU18-Turniers. ALBAs ältestes weibliches Nachwuchsteam wurden dank eines 75:47-Erfolgs Siebte. (Fotos: Charlotte Baudis)
Platz drei holte sich die Darazsak Sportakadémia durch einen 48:37-Sieg gegen das Team aus Prag. Fünfte wurden die Giants of Africa dank eines 66:36 gegen Canarias. Als MVP (Most Valuable Player) des Turniers wurde Sasha Odiase von Riga Haga Norrköpping gekürt. Den Titel der MIP (Most Improved Player) erhielt Rose Pastory Katamboy von der Auswahl der afrikanischen Spielerinnen.
Sasha Odiase (MVP/Riga Haga Norrköpping) nach dem Finalsieg:
„Ich bin wirklich stolz auf unser Team. Wir haben uns von Spiel zu Spiel verbessert. Wir haben uns die vier Siege mit aggressiver Defense und guter Kommunikation erarbeitet. Ich habe es nicht erwartet, als MVP ausgezeichnet zu werden, denke aber schon, dass ich es verdient habe."
Rose Pastory Katamboy (MIP/Giants of Africa) über das Turnier:
„Die Gastfreundschaft hat mir gut gefallen, alle haben uns richtig gut aufgenommen, schon alleine deshalb war es ein gutes Turnier. Das Turnier war auch gut, weil wir verschiedene Fähigkeiten beweisen konnten. Ich hätte nicht erwartet, dass wir so schnell zu einem Team werden könnten, weil wir aus verschiedenen Ländern sind, aber wir haben gut kommuniziert und konnten viel aus dem Turnier mitnehmen.“
ALBA-Coach Aliaksandra Tarasava mit einem Turnierfazit aus Sicht von ALBAs WNBL-Team:
„Für uns war es eine perfekte Vorbereitung auf die Saison. Wir haben gegen wirklich gute Teams gespielt, die uns gezeigt haben, woran wir arbeiten müssen. Jetzt haben wir einen klaren Plan für die kommenden 10 Monate. Manches in der Offensive muss sich verbessern, manches in der Defensive. Und dann geht’s natürlich darum, ein Team zu formen, die richtige Teamkultur zu etablieren. Es war ein tolles Turnier für die Spielerinnen insgesamt natürlich auch mit der WM und allem Drumherum.“
ALBA-Kapitänin Mathilda Haensch zum Turnier:
„Das Wochenende war richtig cool, wir haben so viele gute Erfahrungen gemacht…! Jedes Spiel gegen diese guten Teams war eine Challenge. Sie haben alle unterschiedlich gespielt. Es war sehr spannend, sich so an jedes Team anzupassen. Unsere 1-on-1-Defense und auch die Rotation sind zwei Sachen, genau wie an unserem generellen Zusammenspiel als Team, woran wir auf jeden Fall noch arbeiten müssen.“
Endstand/Final Standings
1. Rig Haga Norrköpping
2. Basketball Magic Australia
3. Darazsak Sportakadémia
4. USK Praha
5. Giants of Africa
6. CB Canarias
7. ALBA BERLIN
8. IMMA DO GREAT Basketball INDONESIA



