
Am Freitag, 3. Oktober (18 Uhr) ist es endlich soweit: Die Basketballer von ALBA BERLIN starten in die neue Spielzeit der easyCredit Basketball Bundesliga und empfangen zum Auftakt direkt die Aufsteiger der VET-CONCEPT Gladiators Trier in der Uber Arena. Da die Berliner am ersten Spieltag noch spielfrei hatten, bestreitet das Team von ALBA-Cheftrainer Pedro Calles am Freitag die erste Partie der Saison 2025/26. Keine 44 Stunden später gastieren die Albatrosse dann am Sonntag, 5. Oktober (16.30 Uhr) beim anderen Aufsteiger Science City Jena. Alle Spiele der easyCredit BBL werden auch in dieser Saison wieder live bei DYN übertragen. (Foto: Florian Ullbrich)
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Norris Agbakoko (ALBA-Center): „Wir hatten eine lange, harte Preseason, die auch ihren Reiz hatte, aber jetzt zu wissen, dass es am Freitag richtig losgeht, setzt nochmal ganz andere Energie frei. Wir sind heiß darauf in die neue Spielzeit zu starten und ich freue mich besonders mit dem neuen Team endlich vor den ALBA-Fans in der Uber Arena zu spielen. Trier ist zwar erst in die BBL aufgestiegen, aber sie haben ein sehr talentiertes Team, das in keinem Fall zu unterschätzen ist. Zudem haben sie bereits am ersten Spieltag gezeigt, dass sie über den Sommer hart gearbeitet haben und in die BBL gehören. Deshalb müssen wir von Beginn an mit Fokus und voller Energie in die Partie starten!“
Pedro Calles (ALBA-Cheftrainer): „Mit dem Pokalspiel und der Partie gegen Rostock haben die Trierer bereits zwei richtige Saisonspiele hinter sich. Zudem haben die Gladiators den Kern ihres Teams zusammengehalten und sind deshalb gut eingespielt. Wir dagegen starten am Freitag erst in die neue Spielzeit. Zu so einem frühen Zeitpunkt sind die Mechanismen innerhalb des neuen Teams natürlich noch nicht komplett eingespielt, aber ich erwarte von meinen Spielern, dass sie sich voll reinhängen und mit viel Energie agieren – erst recht, weil wir zuhause vor unseren Fans spielen.“
Die Trierer, die nach zehn Jahren in der ProA nun wieder in die easyCredit BBL zurückkehren, haben dort am vergangenen Wochenende mit einem 88:78-Sieg gegen die Rostock Seawolves ein starkes Debüt in der höchsten deutschen Spielklasse hingelegt. Auch die erste Hürde im BBL-Pokal haben die VET-CONCEPT Gladiators aus Trier vor einer Woche mit einem 87:67-Sieg in Tübingen souverän gemeistert und kommen somit noch ungeschlagen und unbeschwert nach Berlin.
Als großer Trumpf erwies sich bei den ersten Trierer Erfolgen die Eingespieltheit der Mannschaft. Trainer Jacques Schneider, der mit erst 33 Jahren der jüngste Cheftrainer der BBL ist, vertraut auch in kommenden Saison weitgehend auf seine im Vorjahr in der ProA erfolgreichen Leistungsträger: Darunter US-Guard Jordan Roland, der iranische Nationalspieler Behnam Yakhchali oder die beiden Center Martin Linßen und Maik Zirbes.
Triers wichtigste Verstärkung ist der US-Spielmacher Eli Brooks, der an der Universität von Michigan einst mit Moritz und später auch mit Franz Wagner zusammenspielte. Im Vorjahr holte ihn Pedro Calles nach Oldenburg, wo er aber verletzungsbedingt nur wenig zum Einsatz kam. Erst jetzt entfaltet der vielseitige Point Guard in Trier sein volles Potenzial.
Auch die zweite Verstärkung, der erfahrene US-Power Forward Urald King, hat sich an der Mosel auf Anhieb als Volltreffer erwiesen. Der athletische Big Man misst zwar nur 1,98 Meter, kompensiert die fehlenden Zentimeter aber in der Verteidigung mit seiner Spannweite von 2,10 Meter. In den ersten beiden Saisonspielen holte er für Trier im Schnitt elf Rebounds und war auch in der Offense bis hinter die Dreierlinie korbgefährlich.
Wie viele Bundesligisten haben auch die Trierer mit Evans Rapieque (älterer Bruder von Elias Rapieque) und Nolan Adekunle zwei in der ALBA JUGEND groß gewordene Berliner im Kader. Beide spielten bis 2021 bzw. 2022 in den ALBA Jugendleistungsteams sowie für LOK Bernau, bevor sie über Umwege beim SYNTAINICS MBC bzw. den Skyliners Frankfurt in Trier landeten. Forward Nolan Adekunle läuft beim Aufsteiger mittlerweile sogar in der Starting Five auf.
VET-CONCEPT Gladiators Trier (Stats BBL+Pokal 2025/26)
Nr. | Name | Pos. | Alter | cm | Nat. | Min/Sp | Pkt/Sp | Rb/Sp | As/Sp |
2 | Dexter Akanno | 3 | 25 | 195 | USA | 10,7 | 4,5 | 1,0 | 0,5 |
3 | Jorke Aav | 1 | 20 | 183 | EST | - | - | - | - |
4 | Clay Guillozet | 3 | 28 | 193 | USA | 12,2 | 5,0 | 2,0 | 1,5 |
8 | Behnam Yakhchali | 2 | 30 | 192 | IRN | 20,8 | 10,0 | 3,5 | 1,5 |
9 | Marco Hollersbacher | 4 | 24 | 202 | GER | 13,2 | 2,5 | 3,5 | - |
11 | Yannis Steger | 5 | 20 | 205 | GER | - | - | - | - |
12 | Martin Linßen | 5 | 27 | 203 | GER | 21,0 | 7,0 | 4,5 | 1,0 |
15 | Jordan Roland | 1 | 28 | 185 | USA | 23,5 | 14,5 | 3,5 | 2,0 |
20 | Urald King | 4 | 35 | 198 | USA | 25,9 | 8,5 | 11,1 | 1,0 |
21 | Evans Rapieque | 2 | 23 | 193 | GER | 8,6 | 3,5 | - | 0,5 |
22 | Nolan Adekunle | 3 | 23 | 200 | GER | 22,7 | 4,5 | 5,5 | - |
24 | JJ Mann | 3 | 34 | 198 | D/US | 0,6 | - | - | - |
33 | Maik Zirbes | 5 | 35 | 208 | GER | 15,7 | 10,5 | 4,0 | - |
55 | Eli Brooks | 1 | 26 | 185 | USA | 26,1 | 17,0 | 2,0 | 6,0 |
Headcoach: Jacques Schneider (33, GER, dritte Saison mit Trier)
Trier: Resultate der letzten zwei Wochen:
23.9. Tigers Tübingen - Trier (BBL Pokal) 67:87 (S) Brooks 17
28.9. Trier - Rostock Seawolves (BBL) 88:78 (S) Brooks 17
ALBA: Resultate der letzten zwei Wochen:
20.9. Mitteldeutscher BC - ALBA (Test) 91:106 (S) Wood 20
25.9. King Wilki Morskie Szczecin - ALBA (Test) 95:75 (N) Agbakoko 13
ALBA-Bilanz gegen Trier
47 Siege – 10 Niederlagen (in Berlin 24-4)
BBL: 42-10 / Playoff 3-0 / Pokal 2-0