
SERIENAUSGLEICH: Die Basketballer von ALBA BERLIN gewannen das zweite Viertelfinale der Playoff-Best-of-Three-Serie in der Uber Arena mit 90:85 gegen RASTA Vechta und gleichen somit die Serie aus. Am Ende sicherte ALBA-Forward Justin Bean per Dreier den Sieg in den Schlusssekunden und Norris Agbakoko (ALBA-Topscorer 17pt, 7rb, 1st) machte mit einem Statement-Dunk den Deckel drauf. Nun wechselt für die nächsten beiden Duelle (Freitag und Sonntag) die Serie nach Vechta. (Foto: Tilo Wiedensohler)
Pedro Calles (ALBA-Cheftrainer): „Heute haben wir ein anderes Gesicht gezeigt als im ersten Spiel der Serie – vor allem, was den Einsatz angeht. Wir müssen aber weiter an uns arbeiten. Vechta hatte wieder zu viele offene Würfe. Unser Gegner ist auch noch einmal stark zurückgekommen, aber am Ende haben wir die Nerven behalten und die Serie ausgeglichen.“
Christian Held (Cheftrainer Vechta): „Glückwunsch an die Berliner, die heute von Anfang an extrem physisch gespielt und an der Grenze der Legalität agiert haben. Wir haben viel zu lange gebraucht, um Lösungen dagegen zu finden und den Kampf anzunehmen. Am Ende haben wir ein okayes Spiel gespielt und uns deutlich mehr Würfe als ALBA erarbeitet. Aber unser Gegner hat deutlich hochprozentiger getroffen und das konnten wir nicht stoppen.“
Jonas Mattisseck (ALBA-Kapitän): „Das wird noch eine richtig harte Serie! Den Sieg haben wir gebraucht. Ich glaube, man hat heute gespürt, wie wichtig uns das ist. Das ist eine große Stärke von uns, kann aber, wie man am Ende gemerkt hat, auch für Nervosität sorgen. Aber zu sehen, dass wir die Partie auch in solch einer Phase für uns entscheiden können, gibt uns Selbstvertrauen für das nächste Spiel. Jetzt fahren wir nach Vechta und müssen dort mindestens ein Spiel gewinnen.“
Das Spiel im Re-Live bei DYN
ALBA-Co-Kapitän kehrte nach einer leichten Gehirnerschütterung fürs zweite Playoff-Viertelfinale gegen Vechta zurück in den ALBA-Kader.
Die berliner starteten mit mehr Intensität in die Playoff-Partie und zeigte auch offensiv ein anderes Gesicht als noch am Sonntag. Während die Gäste aus Vechta ähnlich stark wie schon im ersten Duell von der Dreierlinie im ersten Viertel performten, fanden die Albatrosse immer besser zu ihrem Spielrhythmus und führten zur Halbzeit mit 42:38.
Nach der Halbzeit setzte das Team von ALBA-Cheftrainer Pedro Calles diese Intensität fort und entschied das dritte Viertel deutlich für sich. Die Gäste aus Vechta hatten sich jedoch noch nicht aufgegeben, zogen zur Crunchtime das Tempo noch mal an und verkürzten den Rückstand. Das führte zu spannenden letzten Spielminuten, bis ALBA-Forward Justin Bean mit seinem erfolgreichen Dreipunktewurf Sekunden vor Schluss den Deckel draufmachte. Dadurch gewannen die Albatrosse schlussendlich das zweite Playoff-Viertelfinalspiel gegen Vechta mit 90:85.
Best of ALBA: Agbakoko 17pt 7rb 1st | Hermannsson 14pt 7as 4rb 1bl | Wood 14pt 3rb 2bl | Kayil 14pt 4rb 2as | Bean 10pt 11rb 6as 3st | Komplette Statistik
Jetzt wechselt die Best-of-Three-Serie zum dritten und vierten Viertelfinale nach Vechta am Freitag, den 22.05. und Sonntag, den 24.05. (jeweils 18.30 Uhr / live bei Dyn).