
Der Nationalteam-Sommer findet gerade mit der Männer-EM in Finnland, Lettland, Polen und Zypern seinen feierlichen Abschluss, schon seit Juni ging es international aber wieder bei den Wettbewerben von der U16 bis zur U23 ordentlich zur Sache. Mittendrin natürlich: zahlreiche Talente aus dem Programm von ALBA BERLIN. Bevor es mit der neuen Saison im Club losgeht, wird es also noch einmal Zeit für einen kleinen Rückblick: Wo waren die ALBA-Youngsters im Sommer unterwegs, wie lieferten sie ab und was kam dabei rum? Alles hier auf einen Blick!
Fotos: FIBA & Arndt Falter
U23 weiblich: World University Games
mit Nina Rosemeyer >>> Statistiken
Alle zwei Jahre finden die World University Games statt, bei denen Studierende in einem von den Olympischen Spielen inspirierten Wettbewerb antreten. Die diesjährige Ausgabe war für das A2-Nationalteam des DBB ein echtes Heimspiel, denn die Universiade fand diesen Sommer in der nordrhein-westfälischen Region Rhein-Ruhr statt. Mit dabei: ALBAs DBBL-Flügelspielerin Nina Rosemeyer.
Nach zwei toughen Auftaktniederlagen gegen die späteren Halbfinalistinnen aus den USA und Polen kam ihr Team im letzten Gruppenspiel gegen Taipeh auf die Siegerstraße und bog in den folgenden Platzierungsspielen auf dem Weg zum neunten Platz auch nicht mehr ab. Wie ihr Team steigerte sich dabei auch Nina Rosemeyer: Beim deutlichen Sieg im ersten Platzierungsspiel gegen Indien legte sie mit 15 Punkten und elf Rebounds ein Double-Double auf, erreichte dabei einen wahnsinnigen Plus-Minus-Wert von +77 und legte kurz darauf im Duell mit Brasilien noch einmal 14 Punkte und drei Steals nach.
U19 männlich: Weltmeisterschaft
mit Jack Kayil >>> Statistiken
Für richtig viel Aufsehen sorgte Ende Juni und Anfang Juli das deutsche U19-Nationalteam bei der Weltmeisterschaft in der Schweiz – und dabei ganz besonders ALBAs Rückkehrer Jack Kayil. Starke 11,1 Punkte, 3,6 Rebounds und 6,6 Assists steuerte der 19-jährige Playmaker zu einem überragenden Auftritt seines Teams bei, der erst im Finale von den USA gestoppt wurde. Am Ende durfte sich Jack Kayil mit seinen Teamkollegen über die Silbermedaille und auch über seine persönlichen Leistungen freuen: Seine insgesamt 46 Assists waren die zweitmeisten aller Spieler im Turnier.
U18 weiblich: B-Europameisterschaft
mit Rosalie Esser >>> Statistiken
mit Marieke Esser >>> Statistiken
mit Lilli Schultze >>> Statistiken
Volle ALBA-Power gab es bei der wU18-B-EM Anfang Juli in Litauen: Gleich drei Berlinerinnen spielten im deutschen Team tragende Rollen und trugen ihren Anteil zur Finalteilnahme. ALBAs Aufbauspielerin Rosalie Esser führte das Team mit 12,3 Punkten pro Spiel im Scoring an, Lilli Schultze kratzte mit 8,4 Punkten und 8,7 Rebounds pro Spiel am Double-Double und Marieke Esser brachte ordentlich Hustle von der Bank. Am Ende gab es für das Trio und ihre Teamkolleginnen die Silbermedaille und den damit verbundenen Aufstieg aus der Division B zurück in Division A.
U18 männlich: Europameisterschaft
mit Lukas Mutter >>> Statistiken
Den siebten Platz in der Endplatzierung erreichte Deutschlands U18 Anfang August bei der EM in Serbien. Für ALBA mit dabei war Lukas Mutter aus dem NBBL-Kader, der seine Turnierminuten im ersten Gruppenspiel gegen Italien sammelte.
U16 männlich: Europameisterschaft
mit Jona Drücke >>> Statistiken
mit Jason Heithausen >>> Statistiken
Bereits 2024 war Jona Drücke bei der U16-EM dabei, damals noch als Rollenspieler. In der vergangenen Saison war er dann zentraler Bestandteil von ALBAs JBBL-Team, das im Ligabetrieb ohne eine einzige Niederlage blieb und im Mai verdientermaßen Deutscher Meister wurde. Das bescherte dem Aufbauspieler nicht nur den MVP-Titel beim RSM Ebner Stolz Jugend TOP4, sondern bei der diesjährigen EM Mitte August in Georgien auch die meisten Minuten im DBB-Team. Mit seinem ALBA-Teamkollegen Jason Heithausen stand ein weiterer JBBL-Schlüsselspieler im Aufgebot, der ebenfalls in der DBB-Rotation fest gesetzt war. Am Ende sprang für ALBAs JBBL-Meister und ihre DBB-Teamkollegen der neunte EM-Platz heraus.
U16 weiblich: Europameisterschaft
mit Mathilda Haensch >>> Statistiken
Aller guten Dinge sind bekanntlich drei – und nachdem Jack Kayil bei der männlichen U19 und das ALBA-Trio bei der weiblichen U18 bereits Medaillen mit nach Berlin gebracht hatten, legte Mathilda Haensch Ende August mit der weiblichen U16 noch einmal Edelmetall obendrauf. Die Insidespielerin war in der zurückliegenden Saison eine feste Größe in ALBAs wU16-Team, das beim TOP8 um die Deutsche Meisterschaft den vierten Platz belegt hatte. Nachdem es dort also knapp nicht für einen Platz auf dem Treppchen gereicht hatte, belohnte sich die 16-Jährige nun bei der EM in Rumänien mit Platz drei und der Bronzemedaille für eine rundum starke Saison.







