Die Basketballer von ALBA BERLIN haben am Sonntagnachmittag vor 8.237 Fans in der Uber Arena gegen die MLP Academics Heidelberg mit 87:62 gewonnen. Das Team von ALBA-Cheftrainer Pedro Calles übernahm bereits in der ersten Spielhälfte die Kontrolle über die Partie und gab diese auch in Folge des weiteren Spielverlaufs nicht mehr her. Durch den Sieg springt ALBA vorerst auf den dritten Tabellenplatz der easyCredit BBL. (Foto: Tilo Wiedensohler)

Pedro Calles (ALBA-Cheftrainer): „Heute gab es für uns Höhen und Tiefen. Wir sind schwach in die Partie gestartet, später haben wir aber die Kontrolle übernommen und bis zur Halbzeit behalten. Die ersten fünf Minuten der zweiten Hälfte waren ebenfalls gut, dann haben wir aber wieder nachgelassen. Wir müssen daran arbeiten, unsere Leistung noch konstanter auf den Court zu bekommen – das wird in der kommenden Woche unser Fokus sein.“

Danny Jansson (Cheftrainer Heidelberg): „Wir sind direkt nach unserem BCL-Spiel in Tschechien nach Berlin gereist – keine leichte Aufgabe, so kurz hintereinander gegen zwei sehr physische Teams wie Nymburk und ALBA zu spielen. Wir hatten heute einige gute Momente, sind effektiv ins Spiel gestartet und konnten teilweise sowohl offensiv als auch defensiv mithalten. Aber unsere Tiefphasen sind einfach zu gravierend: Mit zwei starken Phasen konnte ALBA die Partie für sich entscheiden.“

Malte Delow (ALBA-Guard/Forward): „Das war heute ein Spiel mit vielen Aufs und Abs. Es ist uns in der zweiten Hälfte mit der Führung im Rücken nicht gelungen, den Sack zuzumachen und so konnte Heidelberg nochmal ein bisschen rankommen. Zu Beginn des vierten Viertels haben wir dann aber die Energie wieder hochgeschraubt und konnten das Spiel so entscheiden. Insgesamt war es keine schöne Partie. Einiges, das wir umsetzen wollten, ist uns gelungen. Es gibt aber auch noch Dinge, an denen wir arbeiten müssen – vor allem daran, dass wir in solchen Spiele früher den Sack zumachen.“

Das Spiel im Re-Live bei DYN

Im ersten Heimspiel des Jahres bekam Sam Griesel eine Pause und nahm mit dem weiterhin mit Knieproblemen fehlenden Alex O'Connell hinter der Bande Platz. Dafür standen die beiden Youngster Nevio Bennefeld und Anton Nufer im Kader, Letzterer sogar in der Starting Five.

Heidelberg war unter der Woche bereits zweimal in der BCL aktiv und brachte zunächst mehr Rhythmus mit in die ersten Spielminuten. Die Albatrosse mussten sich beim Stand von 2:9 kurz berappeln, schlossen aber schnell wieder auf. Am Ende des ersten Viertels führte ALBA bereits mit 18:16. Den Schwung nahmen Jack Kayil und Co. mit in die nächsten zehn Spielminuten und dominierten die Academics an beiden Enden des Courts, sodass zur Halbzeit der Vorsprung bereits auf 45:26 gewachsen war.

Aufgegeben hatten sich die Gäste aber noch nicht. ALBA ließ nach einem starken Start in die zweite Hälfte zunächst nach und schleppte sich durchs dritte Viertel. Heidelberg witterte die Chance auf die Aufholjagd und kam vor dem letzten Viertel auf 62:50 heran. Jack Kayil und Martin Hermannsson ließen in den letzten Minuten dann aber jegliche Comeback-Träume platzen.

Jetzt steht für das Team von Headcoach Pedro Calles ein Mini-Roadtrip an. Erst treffen die Albatrosse am Samstag, dem 17. Januar um 20 Uhr auf RASTA Vechta. Drei Tage später sind sie dann entweder bei Cholet oder Tofas zu Gast, die beiden Champions-League-Teams treffen am kommenden Mittwoch noch in einem Entscheidungsspiel in den Play-Ins aufeinander. Das nächste Heimspiel steht am Sonntag, dem 25. Januar an! Zu Gast sind um 16.30 Uhr in der Max-Schmeling-Halle die Bamberg Baskets, Tickets gibt es HIER.

Best of ALBA: Kayil 19pt (3/5 Dreier) 4rb | Hermannsson 16pt 3as | Agbakoko 11pt 6rb | Delow 10pt 7rb 4as 3st | komplette Statistik