48 Stunden vor dem Heimspiel gegen Karditsa in der Champions League müssen die Basketballer von ALBA BERLIN am Montag, 2. Februar, 20 Uhr ihren zweiten Tabellenplatz in der easyCredt BBL auswärts in Trier verteidigen. Der letztjährige ProA-Champion ist die große Überraschung der bisherigen Saison. Die Trierer belegen nach der Hinrunde den dritten Tabellenplatz und würden mit einem Sieg am Montag ALBA vom zweiten Platz verdrängen. (Foto: Tilo Wiedensohler)

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Das erste Team, das am eigenen Leib erfahren musste, dass die sehr schnell spielenden "Gladiatoren" ihrem Namen als extrem starker Aufsteiger alle Ehren machen, waren die Albatrosse. Denn die Berliner verloren mit 92:97 am 3. Oktober ihr erstes Spiel der neuen Saison in der Uber Arena. ALBAs neu formiertes Team bekam dabei vor allem das Trierer Guard-Duo Eli Brooks (18 Punkte) und Jordan Roland (24 Punkte) nicht in den Griff.

Brooks präsentierte sich auch in den folgenden Spielen so stark, dass der spanische Erstligist Manresa (das neue Team von Ex-Albatros Louis Olinde) den US-Spielmacher aus seinem Vertrag herauskaufte. Triers Cheftrainer Jacques Schneider fand jedoch schon wenige Wochen später in Steven Ashworth (einem alten Freund von Justin Bean) einen neuen Point Guard, der aus dem Stand im Backcourt genauso gut mit dem Topscorer Jordan Roland harmoniert wie sein Vorgänger.

Neben den beiden US-Guards haben auch der vielseitige und defensivstarke Combo Guard Clayton Guillozet und der athletische Forward Nolan Adekunle großen Anteil daran, dass der Aufsteiger sich mit durchschnittlich 90,4 Punkten zum offensivstärksten Team der easyCredit BBL entwickelt hat. Der 23-jährige Adekunle wurde wie der gleichaltrige Evans Rapieque (Bruder von Ex-Albatros Elias Rapieque) in der ALBA JUGEND und bei ALBA-Kooperationspartner LOK Bernau groß.

Auf den großen Positionen sind die Power Forwards Urald King und Marco Hollersbacher bis hinter die Dreierlinie korbgefährlich, sind aber speziell am offensiven Brett auch sehr gute Rebounder. Im mittlerweile 36-jährigen Ex-Nationalspieler Maik Zirbes und im Trierer Publikumsliebling Martin Linßen runden zwei physische Center den Frontcourt ab. Beide spielten wie Hollersbacher schon in den letzten beiden Jahren in der ProA unter Headcoach Jacques Schneider für Trier.

VET-CONCEPT Gladiators Trier (Stats easyCredit BBL 2025/26)

Nr.

Name

Pos.

Alter

cm

Nat.

Min/Sp

Pkt/Sp

Rb/Sp

As/Sp

1

Steven Ashworth

1

25

183

USA

22,8

14,3

2,3

9,3

2

Dexter Akanno

3

25

195

USA

9,6

4,4

1,5

0,1

3

Jorke Aav

1

20

183

EST

3,2

1,0

0,5

1,5

4

Clay Guillozet

3

28

193

USA

22,0

8,6

3,8

5,3

8

Behnam Yakhchali 

2

30

192

IRN

14,2

5,2

2,8

1,4

9

Marco Hollersbacher

4

25

202

GER

20,6

6,1

4,1

1,9

11

Yannis Steger 

5

20

205

GER

1,8

0,0

0,0

0,0

12

Martin Linßen

5

27

203

GER

22,3

11,0

4,6

1,1

15

Jordan Roland

1

29

185

USA

29,0

18,5

3,1

3,1

20

Urald King

4

35

198

USA

21,0

8,4

4,3

1,3

21

Evans Rapieque

2

23

193

GER

11,5

2,3

0,7

0,6

22

Nolan Adekunle

3

23

200

GER

23,4

9,3

4,2

1,4

24

JJ Mann

3

34

198

D/US

5,9

3,2

0,3

0,2

33

Maik Zirbes

5

36

208

GER

15,8

7,3

5,4

1,0

Headcoach: Jacques Schneider (33, GER, dritte Saison mit Trier, die erste in der easyCredit BBL)

Trier: Resultate der letzten zwei Wochen:
17.1. Trier – Skyliners Frankfurt (BBL) 89:84 (S) Linßen 19
24.1. Mitteldeutscher BC - Trier (BBL) 84:110 (S) Linßen 18

ALBA: Resultate der letzten zwei Wochen
17.1. Rasta Vechta - ALBA (BBL) 83:95 (S) Bean 18
20.1. ALBA - Tofas Bursa (BCL) 90:94 (S) Delow 18
25.1. ALBA - Baskets Bamberg (BBL) 87:82 (S) Kayil 24
28.1. AEK Athen – ALBA (BCL) 88:80 (N) Kayil 20

ALBA-Bilanz gegen Trier
47 Siege – 11 Niederlagen (in Trier 22-6)
BBL: 42-11 / Playoff 3-0  / Pokal 2-0