Sieg im Topspiel! Die Basketballer von ALBA BERLIN waren am Sonntagabend gegen ratiopharm Ulm gefordert und sicherten sich mit 98:82 ihren dritten Sieg in Folge. In einer physisch geprägten Partie erwischten die Berliner zwar einen guten Start, setzten sich jedoch vorerst von den Gästen nicht nachhaltig ab. Das gelang den Albatrossen in der zweiten Spielhälfte. Im Schlussviertel machte das Team von ALBA-Kapitän Jonas Mattisseck dann endgültig den Deckel drauf. (Foto: Tilo Wiedensohler)

 

Pedro Calles (ALBA-Cheftrainer): „Es war ein schwieriges Spiel gegen eine sehr talentierte und athletische Mannschaft. Wir sind gut gestartet, haben Ulm dann aber im zweiten Viertel zurück ins Spiel kommen lassen. In der zweiten Halbzeit haben wir eine gute Reaktion gezeigt und uns deutlich verbessert. Wir haben bessere Lösungen gegen die Ulmer Verteidigung gefunden und den Ball erneut gut geteilt. 28 Assists stehen für den Teambasketball, den wir spielen wollen.“

Ty Harrelson (Cheftrainer Ulm): „Wir haben gegen Ende des dritten Viertels die Kontrolle über das Spiel verloren. Im zweiten Viertel haben wir uns nach einem Rückstand gut zurückgekämpft und auch im dritten und vierten Viertel unsere Chancen gehabt. Umso enttäuschender waren unser Verhalten und unsere Körpersprache in der Schlussphase sowie unser mangelhaftes Zusammenspiel. Daran müssen wir arbeiten und uns als Team verbessern.“

Jonas Mattisseck (ALBA-Kapitän): „Wir haben nach der Halbzeit eine gute Line-Up gefunden, mit der wir Ulm vor Probleme stellen konnten. Mit unserer Größe auf dem Feld haben wir gute Lösungen gefunden, Stops geholt und sind Fastbreaks gelaufen. Entscheidend war, dass wir nach dem zwischenzeitlichen Verlust unserer Führung wieder aggressiver verteidigt und unseren Rhythmus gefunden haben. Wir sind ein Team, das über 40 Minuten mit viel Energie und Aggressivität spielen und ins Laufen kommen will. Da wird der Gegner auch mal einen Run haben – aber wenn wir unseren Stil konsequent durchziehen, haben wir am Ende den längeren Atem. Das haben wir heute gezeigt.“


Das Spiel im Re-Live bei Dyn

Best of ALBA: Griesel 19pt 4rb 4as | Sima 18pt 3rb | Ford 11pt 4as | Angel 10pt 7rb 5as 1st | Bean 10pt 7rb 4st 1bl | komplette Statistik
 

Mit den Basketballern von ratiopharm Ulm kehrte zudem Ex-Albatros und Deutscher Meister Michael Rataj zurück in die Uber Arena. Zudem stand Martin Hermannsson nach seiner Verletzung wieder im ALBA-Kader, während ALBA-Cheftrainer Pedro Calles weiterhin auf Jack Kayil und Norris Agbakoko verzichten musste.

ALBA erwischte in einer physisch geprägten Anfangszeit einen guten Start: Insbesondere Rückkehrer Martin Hermannsson und Center-Neuzugang Yankuba Sima waren nicht zu stoppen, dass sie zum ersten Mal zusammen spielten und stellten die Defensive der Gäste vor Herausforderungen. Somit gingen die Albatrosse mit einer 23:18-Führung in das zweite Viertel. Dort fanden die Ulmer aber immer besser ihren Spielrhythmus und verkürzten den Rückstand zur Halbzeit auf 45:43.

Nach der Pause taten sich beide Teams schwer wieder ins Spiel zu finden: Die Partie geriet ins Stocken und war zwischenzeitig geprägt von harter Defense, vielen Fouls und Unterbrechungen. Kurz vor dem Schlussviertel fanden die Hauptstädter wieder zu guten Abschlusspositionen und erspielten sich eine 68:59-Führung. In den letzten zehn Minuten ließen die Berliner nichts mehr anbrennen, gewannen am Ende deutlich mit 98:82 gegen ratiopharm Ulm und sicherten sich damit den dritten Sieg in Folge.

Das nächste Heimspiel für das Team von ALBA-Kapitän Jonas Mattisseck lässt nicht lange auf sich warten: Bereits am Mittwoch, den 28. Oktober, treffen die Albatrosse um 20 Uhr zuhause in der Uber Arena in der Basketball Champions League auf Surne Bilbao. Tickets gibt es: HIER! >>> Mit dem ALBA-Ferien-Special können Kinder und Jugendliche von 6-17 Jahren innerhalb der Herbsferien die Heimspiele des ALBA-Männerteams in der Uber Arena schon ab jeweils 9 Euro und die Heimduelle des ALBA-Frauenteams in der Sömmeringhalle bereits ab 5 Euro live erleben. Tickets für Kinder unter 6 Jahren sind sogar kostenfrei (ohne eigenen Sitzplatzanspruch) <<<