Der Knoten ist geplatzt! ALBAs Basketballerinnen haben am Samstagabend die Eisvögel USC Freiburg mit 66:47 besiegt und damit ihre Mini-Niederlagenserie von drei DBBL-Spielen beendet. Vor 1.835 Zuschauern in der Sömmeringhalle gab ALBA nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit in Hälfte zwei den Ton an und lieferte eine starke Teamleistung ab. Nur 17 Punkte ließ das Team von Cheftrainer Cristo Cabrera im dritten und vierten Viertel zu: Defensive Masterclass!

Etwas mehr als ein Monat war seit dem letzten DBBL-Heimspiel von ALBA vergangen und der Berliner Kader hatte sich im Vergleich zum 72:64-Heimsieg am 25. Oktober etwas verändert. Greta Scholle, die damals gegen den MBC ihr Debut gegeben hatte, war am Samstagabend ebenso wie Lilli Schultze für TuS Lichterfelde im Einsatz. Außerdem fehlte Leoni Kreyenfeld weiterhin verletzt.

Trotz der etwas dünneren Kaderdecke und zuletzt drei knappen Niederlagen in Folge erwischte ALBA zunächst den besseren Start und zog auf 7:2 davon. Freiburg antwortete aber in Person von Summah Evans mit zwei Dreiern und gestaltete das Spiel in der Folge auf Augenhöhe. Zwar traf auch Nina Rosemeyer zwei Dreier für ALBA, nach dem ersten Viertel führte aber Freiburg mit 22:21. Das zweite Viertel war dann zerfahren und mehr von Ballverlusten als von Spielfluss geprägt. Weil bei den Berlinerinnen aber etwas mehr offensiver Rhythmus drin war, führten sie zur Halbzeitpause mit 35:30.

Auch in Hälfte zwei blieb es kampfbetont, wobei das Team von Cheftrainer Cristo Cabrera weiter die Oberhand behielt und vor dem Schlussviertel mit 47:37 vorne lag. Kurz sah es im Schlussviertel nochmal so aus, als ob Freiburg ein Comeback starten würde. Die Berlinerinnen schoben diesem Versuch aber sofort einen Riegel vor, setzten sich endgültig ab und am Ende verdelte Lena Gohlisch den Heimsieg noch per Dreier mit der Schlusssirene.

Vor dem Spiel hatte Kapitänin Deeshyra Thomas gesagt, dass das Team sich wieder auf die eigenen Stärken besinnen muss: "Vor allem die Defensive, die unsere Identität ist". Vorsatz umgesetzt! Erstmals in der aktuellen DBBL-Saison hielt ALBA einen Gegner unter 50 Punkten. Das letzte Mal, als die Berlinerinnen einen Gegner unter dieser Marke halten konnten, war am 1. Februar dieses Jahres gegen Leverkusen. Genauso starke Defense braucht das Team jetzt auch in der kommenden Woche, da stehen nämlich gleich zwei Topspiele an: Erst auswärts im Pokal-Achtelfinale beim MBC (Mittwoch, 19.30 Uhr), dann gleich wieder zuhause in der Sömmeringhalle gegen die Rutronik Stars Keltern (Samstag, 18 Uhr, TICKETS HIER). Weitermachen!


>>> Zum Spielplan 
>>> Zur Tabelle


image.alternative
image.alternative
image.alternative
image.alternative

Viertelergebnisse (ALBA erstgenannt):
21:22 | 14:8 | 12:7 | 19:10 | Endergebnis: 66:47

Game Facts (ALBA erstgenannt):
• Rebounds: 37 | 53
• Assists: 18 | 12
• Ballgewinne: 17 | 10
• Ballverluste: 17 | 27

Best of ALBA: Deeshyra Thomas: 13pt 4st | Nina Rosemeyer: 13pt | Jo Raflo: 10pt | Marie Bertholdt: 9pt 4rb 4st | Theresa Simon: 5pt 6as 2bl | Tessa Stammberger: 5pt 6rb 3as | Komplette Statistik


Marie Bertholdt (ALBA-Insidespielerin): „Uns hat es in den letzten Wochen gefehlt, in der Sömmeringhalle zu spielen, das hat man auch gemerkt. Umso schöner war es, heute wieder hier zu sein. Es hat zwar ein bisschen gedauert, bis wir unser schnelles Spiel in der Offensive gegen Freiburg durchziehen konnten, wir sind aber drangeblieben und haben defensiv über die vollen 40 Minuten abgeliefert. Auch wenn es mal nicht so gut läuft, ist es am wichtigsten, dass wir uns gegenseitig unterstützen und positiv bleiben."

Greta Kröger (Freiburg-Aufbauspielerin): „Ich glaube, man hat heute gesehen, dass wir, wenn wir so wie im ersten Viertel spielen, mit jedem DBBL-Team mithalten können. Danach ist aber leider genau das passiert, was uns zurzeit viel zu häufig passiert. Wir haben im Spielverlauf unseren Rhythmus verloren, nicht mehr das gemacht, was wir machen wollten, und lagen innerhalb kurzer Zeit deutlich hinten. Daran müssen wir in den kommenden Wochen arbeiten."